Internationale Freiwillige engagierten sich in Terfens gegen invasive Pflanzen

Eine ganze Woche lang engagierten sich 9 Freiwillige aus 9 Ländern (Österreich, Deutschland, Japan, Großbritannien, Italien, Russland, Vietnam, Spanien und Tschechien) in der Gemeinde Terfens um invasive Pflanzen (Neophyten) zu bekämpfen. 

Die Universität Innsbruck hat in der Region Neophyten kartiert und empfohlen, diese an bestimmten Stellen zu entfernen. Vor allem das Drüsige Springkraut und die Kanadische Goldrute breiten sich rasant aus und bedrohen heimische Pflanzen, Biodiversität und lokale Ökosysteme. 

Die Gemeinde Terfens engagiert sich bereits seit einigen Jahren und bekämpft diese invasiven Pflanzen. Das Freiwilligenprojekt wurde von Thomas Schallhart von der Friedensorganisation Service Civil International (SCI) Austria in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Terfens organisiert. „Wenn wir das Drüsige Springkraut oder die Kanadische Goldrute nicht eindämmen, verlieren wir wertvolle Lebensräume für heimische Pflanzen und Tiere“, erklärt Thomas Schallhart von SCI Austria. „Dieses Workcamp war ein Beitrag dazu, die Natur vor der Verdrängung durch invasive Arten zu schützen.“

Das Freiwilligenprojekt in Terfens war Teil eines weltweiten Netzwerks von SCI-Projekten, die ökologische, soziale und kulturelle Initiativen unterstützen. SCI organisiert jährlich hunderte solcher internationalen Freiwilligencamps, die allen offenstehen – auch für Interessierte aus Österreich. Es bietet eine tolle Gelegenheit, mit Menschen aus aller Welt zusammenzuarbeiten und gleichzeitig lokal etwas zu bewegen.


Land Tirol

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Landes Tirol gefördert. 

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